Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin
Gemeinschaftspraxis Schmalhorst-Streichan & Dissmann
Herforder Str. 18a
33818 Leopoldshöhe

Telefon: (05208) 62 22
Fax: (05208) 95 96 60
E-Mail: praxis@drschmalhorst.de

Die Praxis, welche rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet ist, befindet sich hinter der Rathaus-Apotheke. Dort finden Sie auch kostenlose Parkmöglichkeiten.


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News

Schutz vor plötzlichem Herztod: Auf koronare Herzkrankheit und „stille Killer“ wie Bluthochdruck achten

Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland ca. 65.000 Menschen zum Opfer. In mehr als 75 % der Fälle von plötzlichem Herztod besteht eine langjährige Herzkranzgefäßerkrankung, auch koronare Herzkrankheit (KHK) genannt, als Ursache. „Bei der Mehrzahl der Opfer war die KHK nicht bekannt, zugleich lagen häufig Risikofaktoren wie Bluthochdruck und ein hohes Cholesterin vor“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Diese Erkenntnis gibt uns einen wichtigen Hebel, aktiv gegen die Gefahr des plötzlichen Herztods vorzugehen. Man muss allerdings die KHK und ihre Risikofaktoren frühzeitig erkennen – und auch konsequent behandeln.“ Denn: Wird die KHK rechtzeitig erkannt und behandelt, ist das Risiko an einem plötzlichen Herztod zu sterben „nahezu so niedrig wie das von Patienten ohne KHK“, wie Prof. Voigtländer betont. Für eine rechtzeitige Therapie von Herzerkrankungen – allen voran der KHK und ihrer Risikofaktoren, rät die Deutsche Herzstiftung deshalb Männern und Frauen ab 40 Jahren – bei familiärer Vorbelastung früher – zur Früherkennung durch regelmäßige Check-ups beim Hausarzt. Einen Online-Risikotest bietet die Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/Herzinfarkt-Risiko-Test.php an. Welche weiteren Herzerkrankungen über die KHK hinaus als Ursache für den plötzlichen Herztod in Frage kommen, wer gefährdet ist und wie man sich schützt, erläutern Herzexperten in dem neuen kostenfreien Ratgeber „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“, anzufordern unter www.herzstiftung.de/Herzwochen-2019.html oder per Tel. unter 069 955128400 (E-Mail: bestellung@herzstiftung.de).

„Stille Killer“ erkennen, bevor es zu Angina pectoris-Beschwerden kommt Bei einem Großteil von Opfern eines plötzlichen Herztods sind Stunden bis Tage vor dem Ereignis Beschwerden als Vorboten eingetreten: Herzschmerzen (Angina pectoris) oder plötzliche Luftnot, die unter körperlicher oder seelischer Belastung auftreten. „Bei diesen alarmierenden Symptomen muss man sofort zum Arzt. Leider werden diese Warnzeichen einer koronaren Herzkrankheit in ihrer Bedrohlichkeit zu wenig erkannt. Sie sind aber das Endstadium einer oftmals langjährigen schleichenden Schädigung der Gefäße durch ,stille Killer‘ wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen“, erklärt der Herzspezialist. Vom Patienten unbemerkt können sich durch Plaques in den Wänden von Herzkranzgefäßen Veränderungen entwickeln, die noch keine Durchblutungsstörung bewirken. Mit der Computertomographie oder anderen Bildgebungsverfahren lassen sich diese Gefäßwandveränderungen durch Plaques, die Verkalkungen, Bindegewebe und Cholesterin enthalten (Arteriosklerose), gut erkennen. „Der betreuende Hausarzt und der Kardiologe sind hier gefordert, eine KHK zu erkennen noch bevor sie schädigend auf die Herzgefäße wirkt. Auch ohne Herzkatheter können wir etwa mit der Computertomographie Verengungen und ihre Vorstufen feststellen“, erläutert der Ärztliche Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhauses und Kardiologe am Cardioangiologischen Centrum Bethanien (CCB) in Frankfurt am Main. Neben einer Änderung des Lebensstils sind Medikamente und Kathetereingriffe (Stentimplantation) oder seltener auch die Bypasschirurgie wesentliche Bausteine der modernen Behandlung der KHK.

Hochdruckherz durch unerkannten Bluthochdruck Das Tückische am KHK-Risikofaktor Bluthochdruck ist: Man sieht ihn nicht und spürt ihn nicht. Meistens fühlen sich Frauen und Männer mit hohem Blutdruck zunächst wohl und vital, bevor es zu Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall kommt. In Deutschland leiden etwa vier Millionen Erwachsene an einem zu hohen Blutdruck, ohne es zu wissen. Bleibt der Bluthochdruck unbehandelt, droht wegen der chronischen Druckbelastung, die den Herzmuskel verdicken und steif werden lässt, eine diastolische Herzschwäche (Füllungsstörung der linken Herzkammer), auch Hochdruckherz genannt. Die Koronargefäße können den Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen. Unbehandelt droht bei Herzschwäche der Herzinfarkt oder gar der plötzliche Herztod. „Umso mehr kommt es darauf an, Risikofaktoren wie Bluthochdruck zu erkennen und frühzeitig mit einem gesunden Lebensstil und wenn nötig medikamentös zu behandeln.“ Bluthochdruck entsteht durch das Zusammenspiel erblicher Anlagen und ungünstiger Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, zu hohe Salzzufuhr, Bewegungsmangel, zu viel Alkohol, Rauchen und Stress, die den Blutdruck nach oben treiben.
Ausdauersport hat sich dabei als besonders hilfreich für Menschen mit Bluthochdruck erwiesen. Zu empfehlen sind Fahrradfahren, zügiges Gehen, Wandern, Nordic Walking und Joggen. Mehr Tipps unter: www.herzstiftung.de/Blutdruck-natuerlich-senken.html

12.12.2019 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Medizinische Hilfsmittel von der Steuer absetzen

Per Definition sind Hilfsmittel „sächliche medizinische Leistungen, die von zugelassenen Leistungserbringern abgegeben werden“. Hinter dieser nüchternen Beschreibung verbergen sich nützliche Alltagshelfer kranker Menschen oder Menschen mit Behinderung wie eine Gehhilfe, eine Prothese oder ein Rollstuhl, aber auch eine Sehhilfe oder eine Hörhilfe gehören dazu. Diese medizinischen Hilfsmittel sollen den Alltag erleichtern und gesundheitliche Defizite ausgleichen.

Haben die medizinischen Hilfsmittel einen nachweisbaren therapeutischen Nutzen, übernimmt in der Regel die Krankenkasse die Kosten. Alle medizinischen Hilfsmittel, die die Krankenkasse zahlt, sind im sogenannten Hilfsmittelverzeichnis des Spitzenverbands der Krankenkassen aufgelistet.

Zahlt die Kasse nicht, können die Kosten gegebenenfalls abgesetzt werden
Kosten für medizinische Hilfsmittel, die die Krankenversicherung nicht zahlt, können Sie als außergewöhnliche Belastung in Ihrer Steuererklärung eintragen und absetzen – sofern sie die sogenannte zumutbare Eigenbelastung überschreiten. Allerdings unterscheidet der Fiskus zwischen Hilfsmitteln im engeren Sinne und Hilfsmitteln im weiteren Sinne.

Hilfsmittel im engeren Sinne Bei medizinischen Hilfsmitteln im engeren Sinn ist die Sachlage einfach: Kosten dafür können grundsätzlich als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden. Denn zu den medizinischen Hilfsmitteln im engeren Sinne zählen Gegenstände, die ausschließlich von kranken Menschen oder Menschen mit Behinderung angeschafft werden, um ein Leiden zu lindern. Für einen gesunden Menschen bringen diese Hilfsmittel keine Vorteile.

Ein Hilfsmittel im engeren Sinne ist beispielsweise:

  • eine Sehhilfe wie eine Brille
  • eine Hörhilfe wie ein Hörgerät
  • ein Rollstuhl
  • eine Prothese
  • orthopädische Hilfsmittel wie Schuheinlagen oder Gehhilfen
  • ein Treppenlift

Die Kosten für medizinische Hilfsmittel im engeren Sinne können Sie zusätzlich zum Behinderten-Pauschbetrag von der Steuer absetzen.

Hilfsmittel im weiteren Sinne Im Gegensatz dazu sind Hilfsmittel im weiteren Sinne Dinge, die nicht nur von kranken Menschen oder Menschen mit Behinderung genutzt werden, sondern auch gesunden Menschen den Alltag erleichtern oder zur Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden. Die Kosten für medizinische Hilfsmittel im weiteren Sinne erkennt das Finanzamt nur als außergewöhnliche Belastung an, wenn die medizinische Notwendigkeit bereits vor dem Kauf durch ein Attest des Amtsarztes oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes nachgewiesen wurde. Wenn sich die Krankenkasse an den Ausgaben beteiligt, gelten die Kosten übrigens auch als genehmigt.

Ein Hilfsmittel im weiteren Sinne ist beispielsweise:

  • ein Paar Gesundheitsschuhe
  • ein Massagegerät
  • ein Fahrradergometer
  • ein wirbelsäulengerechtes Bett
  • ein Spezialbett mit motorgetriebener Oberkörperaufrichtung

Sie sind sich unsicher, wie Sie medizinische Hilfsmittel richtig in Ihrer Steuererklärung eintragen? Unsere Beraterinnen und Berater sind gerne für Sie da und erstellen Ihre Steuererklärung. Finden Sie hier eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe: Beratersuche.

Das darf als Zutat in die Schokolade

Vor Weihnachten zeigt sich das Süßwarenangebot von seiner Schokoladenseite: Deutschland ist Spitzenreiter in Konsum und Angebot. Mit den vielen neuen Geschmacksrichtungen und überarbeiteten Rezepturen stellt sich auch die Frage nach der Qualität der Zutaten. Kurz vor dem Start der weihnachtlichen Schokoladenzeit wirft TÜV SÜD einen Blick auf die Zutatenlisten und gibt Tipps zur Lagerung.

In Europa sind die Deutschen Spitzenreiter beim Konsum von Schokoladenwaren. Laut Statistischem Bundesamt lag 2017 der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei ca. 11 Kilogramm und damit noch oberhalb des Konsums in der Schweiz mit ca. 9,7 Kilogramm. Bei den Männern hierzulande liegen die Sorten Vollmilch und Nougat ganz vorne, bei den Frauen Vollmilch und Haselnuss.

So vielfältig die Schokoladenprodukte sind, so vielfältig sind auch die eingesetzten Zutaten. Während eine konventionelle Edelbitter-Schokolade mit vier Zutaten auskommt (Kakaomasse, Zucker, Emulgator und Vanilleextrakt), kommt eine Tafel Vollmilchschokolade, gefüllt mit Milchcreme und Wintergewürzen auf 18 verschiedene Zutaten. Mit dem immensen Angebot sind auch die deklarierten Zutaten auf den Verpackungen immer mehr geworden. So mancher Schokoladenliebhaber wird sich fragen: Braucht die Schokolade ein Reinheitsgebot?

„Die Kakao-Verordnung setzt bereits enge Grenzen für neue Rezepturen, ein zusätzliches Reinheitsgebot für Schokolade ist daher nicht erforderlich“, sagt Dr. Andreas Daxenberger, Lebensmittelexperte bei TÜV SÜD. Die Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse definiert Schokolade als Erzeugnis aus Kakaoerzeugnissen und Zuckerarten, das (mit Ausnahmen) mindestens 35 Prozent Gesamtkakaotrockenmasse enthält. Darüber hinaus dürfen Schokoladen laut Kakao-Verordnung viele andere Zutaten enthalten: Milcherzeugnisse, Marzipan, Gewürze, Mandeln, Kaffee, Nüsse, Nougat, Rosinen usw. Auch tierische Fette (z.B. Butterreinfett) sind erlaubt. Sie müssen aber ausschließlich aus Milch gewonnen werden. Der Zusatz bestimmter pflanzlicher Fette, z.B. Palmöl, Shea oder Borneotalg, ist auch nur erlaubt, wenn der Anteil unter fünf Prozent beträgt. Es muss, je nach Sorte, ein geforderter Mindestgehalt an Kakaobutter erfüllt werden. Zudem ist der Gebrauch von Aromastoffen beschränkt: Es darf nicht das Aroma von Schokolade oder Milch nachgeahmt werden. Vanillearoma in Edelbitter-Schokolade ist deshalb in Ordnung.

„Wer zuckerfreie bzw. -reduzierte Schokolade bevorzugt, der kommt um ersetzende Zutaten nicht herum“, so Daxenberger. Durch den Einsatz von beispielsweise Xylit, Stevia oder Erythrit haben heute einige Schokoladen eine sehr komplexe Zutatenliste mit Süßstoff-Kombinationen oder anderen süßenden Zutaten. Bestimmte vegane Sorten enthalten als Rezepturbestandteil auch Zutaten wie Reissirup oder Erdmandel.

Lagerung und Haltbarkeit von Schokolade

Stoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit (Konservierungsstoffe) braucht es übrigens nicht in Schokolade. Denn die nativen Inhaltsstoffe der Kakaobohnen und auch der Zuckergehalt sorgen selbst für gute Haltbarkeit. Bei korrekter Lagerung ist die dunkle Schokolade mindestens zwei Jahre haltbar. Milchschokolade hält ca. 18 Monate, weiße Schokolade ca. ein Jahr. Damit Qualität und Geschmack nicht nachlassen, sollte Schokolade trocken und bei möglichst beständiger Temperatur von 12 bis 20 Grad Celsius lagern. Auch Licht, eine beschädigte Verpackung sowie starke Gerüche in der direkten Umgebung der Schokolade reduzieren ihren Genusswert. Wenn die Schokolade einen weißen Reif auf der Oberfläche gebildet hat, ist dies nicht besorgniserregend. Dabei handelt es sich um kristallisierte Kakaobutter, die bei Temperaturschwankungen oder langer Lagerung entsteht. Auch wenn sie ihren typischen Glanz verloren hat, kann sie noch verzehrt oder im Haushalt weiter verarbeitet werden.

05.12.2019 DGA | Quelle: TÜV Süd AG

Ärzte fordern Sofortmaßnahmen von Bund und Ländern

Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sind jährlich bis zu fünf zusätzliche Hitzewellen in Norddeutschland und bis zu 30 in Süddeutschland zu erwarten, wenn wir mit dem Ausstoß von Treibhausgasen so weitermachen wie bisher. Damit einhergehender Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben. Dazu zählen unter anderem Hitzschlag, Herzinfarkt und akutes Nierenversagen aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Am stärksten gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit im Freien verrichten, etwa Bauarbeiter.

Zu diesen Ergebnissen kommt ein heute veröffentlichter Forschungsbericht der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“. Dieser ist Teil des internationalen Forschungsprojekts „The Lancet Countdown on Health and Climate Change“. Zum ersten Mal wird dieses Jahr auch ein Deutschland-Bericht (Policy Brief) des Lancet Countdown vorgestellt. Kooperationspartner des Projektes sind die Bundesärztekammer, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Helmholtz Zentrum München, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie die Hertie School.

Nach dem Forschungsbericht nimmt auch die Gefährdung durch Infektionskrankheiten aufgrund des Klimawandels zu. Dies betrifft durch Zecken und Mücken übertragbare Infektionen, die es in Teilen Deutschlands schon heute gibt, wie zum Beispiel FSME und Borreliose, aber auch neue Infektionskrankheiten, wie Dengue, Zika und Chikungunya. Dieses Jahr gab es erstmals Mücken-assoziierte West-Nil-Fieber Fälle bei Menschen in Deutschland. Außerdem vermehren sich bei höheren Temperaturen Blaualgen und Vibrio-Bakterien in Seen und in der Ostsee, was beim Baden Gesundheitsprobleme verursachen kann.

„Der Bericht belegt eindrücklich, dass die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels nicht irgendwann in weit entfernten Weltgegenden spürbar werden, sondern hier und heute“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Die Politik müsse geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um Risiken für die Gesundheit abzuwenden. So müssten Gesundheitseinrichtungen durch ausreichend Personal und räumliche Ressourcen auf Extremwetterereignisse vorbereitet werden. „Neben einem nationalen Hitzeschutzplan sind konkrete Maßnahmenpläne für Kliniken, Not- und Rettungsdienste sowie Pflegeeinrichtungen zur Vorbereitung auf Hitzeereignisse notwendig“, betonte Reinhardt.

Prof. Dr. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München, untersucht in der NAKO Gesundheitsstudie bei 200.000 Erwachsenen die körperlichen Reaktionen auf extreme Wetterereignisse und wie sie durch den Klimawandel verschärft werden: „Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen von Hitze viel weitreichender sind, als dies gegenwärtig durch Studien dokumentiert ist. Mit Hilfe der NAKO Gesundheitsstudie können wir die Auswirkungen von Hitze auf chronisch kranke Personen, wie zum Beispiel Diabetiker untersuchen.“

Prof. Dr. Sabine Gabrysch, Ärztin und Professorin für Klimawandel und Gesundheit an der Charité und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, betonte die enormen Chancen für unsere Gesundheit durch sogenannte Win-win-Lösungen: „Wenn wir Kohlekraftwerke abschalten und unsere Städte fahrradfreundlicher gestalten und dadurch der Autoverkehr abnimmt, nützt das nicht nur dem Klima. Diese Maßnahmen helfen auch gegen Luftverschmutzung und führen zu mehr Bewegung. Beides ist ein direkter Gewinn für unsere Gesundheit durch weniger Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Vorsorge ist besser als Nachsorge, und die beste Vorsorge bei Klima und Gesundheit ist die rasche Verringerung unseres Ausstoßes von Treibhausgasen.“

Tagung in der Hertie School in Berlin Nach der Präsentation des Forschungsberichts vor der Bundespressekonferenz in Berlin werden die Ergebnisse am Nachmittag auf einer Tagung in der Hertie School diskutiert. „Das Monitoring dient nicht nur dazu, die Dynamik der Wechselbeziehungen zwischen Gesundheit und Klimawandel abzubilden. Wir wollen auch eine verlässliche Grundlage für politische Entscheidungen liefern“, sagte vor der Tagung Slava Jankin, Professor für „Data Science and Public Policy” an der Berliner Hertie School und als Autor an den Arbeiten des Lancet Countdown beteiligt.

Auch Bundesärztekammer-Vorstandsmitglied PD Dr. Peter Bobbert wird auf der Tagung sprechen. Er betonte im Vorfeld die Notwendigkeit, die Forschung zu den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Gesundheit des Einzelnen sowie auf die globale Gesundheit zu intensivieren. Bobbert verwies darauf, dass sich im nächsten Jahr der Deutsche Ärztetag intensiv mit den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels beschäftigen wird.

03.12.2019 DGA | Quelle: Bundesärztekammer



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.